Können Füchse segeln?

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Autor: Ulrich Herburger

Bild: Ulrich Herburger/Valerie Ender

Nach dem Ansegeln lautet die Antwort auf diese Frage eindeutig: Ja! Und wie.

Den Beweis ermöglichte Ralf Oesingmann, der den Event mit tatkräftiger Hilfe seiner drei Mädels organisierte. 

Fahne statt Schweif

Sechzehn Crews waren gemeldet. Zweien wurde die Rolle der Füchse zugelost. Die verbliebenen vierzehn Waidmanns-Boote hatten die Aufgabe die Füchse aufzuspüren und – nein, keine Angst – nicht zu versenken, sondern lediglich mit einem Wurffender zu treffen. Und woran erkennt man einen Fuchs auf dem Wasser? – Nicht am Schweif, sondern an einer überdimensionierten Rot-Weiss-Roten-Fahne am Heck des Bootes. So mancher Schweizer wäre vor Neid erblasst… 😉

Böen bis 25

Geografisch abgesteckt wurde die Treibjagd im Revier der Bregenzer Bucht von Lindau-Hafen bis zur Rheinmündung östlich. Die Verteilung der Füchse hätte größer nicht sein könnten. Alexander Höss floh auf seiner Filius 3 in Richtung Rheindamm. Dort ging er in die Falle, die Hanspeter Simma mit der Wally gestellt hatte. Der andere Fuchs, Thomas Giesinger, war mit der Insieme in Richtung Pfänder unterwegs und schlug bei Wind bis zu 25 Knoten lange, kräftige Hacken. Schließlich musste er sich aber der Besatzung der J70 – wie könnte es anders sein – Pfänder ergeben.

Zum Halali traf sich die sechzigköpfige Jagdgesellschaft mit einer Altersspanne von 1 bis 90 gemütlich im Club Restaurant.

Das Video zur Ansegel-Fuchsjagd gibt es hier

Und vielen Dank an Valerie Ender, die den Augenblick des Fender-Wurfs von Lorenz in voller Fahrt festgehalten hat. An beide: Chapeau!

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